Interview mit unserer Schulleiterin Frau Reich
In der Methodenwoche schrieben die Schülerinnen und Schüler der achten
Klassen Zeitungsartikel zu den Themen Politik, Finanzen, Bildung, Sport und
Musik/Film. Wie kommen Sie mit der neuen Schulreform klar? Gut, wir haben mit den Kollegen alles gut vorbereitet. Welche Veränderungen ergeben sich aus dem neuen Schultyp für die achten Klassen? Es gibt keine. Für Euch läuft der Gesamtschulteil weiter - wie bisher. Ihr profitiert davon, da auch bei Euch die Klassen etwas kleiner sind und jetzt neu der Unterricht im Blocksystem stattfindet. Wir haben gelesen, dass Eltern befürchten, dass das Lernniveau in der neuen Sekundarschule nach unten gezogen wird. Was denken Sie darüber? Nein, ich denke das muss nicht befürchtet werden,da die Lernbedingungen viel besser geworden sind. Wir haben ja jetzt viel kleinere Klassen und können besser auf den Einzelnen eingehen. Ist in der Sekundarschule eine andere Zensierung? Ja, jetzt gibt es G und E Kurse. Wieso gibt es Blockunterricht? Wir wollen Kompetenzen also Fähikeiten und nicht nur Lernstoff
vermitteln, das bedeutet, Ihr werdet besser darauf vorbereitet Aufgaben zu lösen. Wodurch unterscheiden wir uns von anderen Schulen? Jede Schule hat ein eigenes Profil. Können Sie kurz erklären, wie die Schule finanziert wird? Der Stadtbezirk bekommt vom Senat nach Schülerzahl Gelder für:
Gibt es in der achten Klasse noch ein Mittagsband? Nein, in der achten Klasse gibt es das nicht mehr, dafür gibt es Arbeitsgemeinschaften. Was für Arbeitsgemeinschaften gibt es? Das entscheidet Ihr. Gebt mir Eure Wünsche ab. Möglich
ist Schülerzeitung, Radio, Computerkurse, Nähen, Kochen, Fitness,
Jazz Dance. Sagt mir bald was Ihr machen möchtet, ich richte es ein. Wie läuft das Buddy - Projekt? Es läuft sehr erfolgreich. Der Auftritt 18.06. 2010 war
sehr gut. Wann ist die Turnhalle fertig? Ich hoffe ungefähr Weihnachten. Wird das B - Gebäude renoviert? 2011 bekommen wir neue Fenster. Die Fenster sind ein großes
Problem. Sie dürfen teilweise nicht geöffnet werden oder nur von Lehrern. Seit wann arbeiten Sie in der Schule und seit wann als Schulleiterin? Oh, das ist eine lange Zeit. Seit 36 Jahren bin ich Lehrerin
und meine erste Schule war hier ganz in der Nähe. Was für Fächer unterrichten Sie? Einige von Euch kennen mich aus dem Englischunterricht. Ich unterrichte Englisch und Russisch. Bei uns im Europaschulzweig wird Russisch nur von Muttersprachlern unterrichtet. Warum gibt es mehr Lehrerinnen als Lehrer an unserer Schule? Ich glaube, dass die Ursache in der Geschichte liegt. In der DDR war das ein Frauenberuf und da wurde weniger verdient. Die Männer wollten mehr verdienen, deswegen war der Beruf für Männer nicht attraktiv. Heute ist das nicht mehr so. In Klasse 7 kann nur Französisch als zweite Fremsprache gewählt werden. Warum? Das ist so, weil überall Französisch angeboten wird. Dadurch ist ein Wechsel zu jeder Schule möglich. Warum wechselt die Essensfirma? Da wir nur 29 Esser hatten, wurden wir von der alten Essensfirma
nicht mehr gewollt. Mögen Sie Müllermilch? Diese Frage gehört nicht hierher. Nein. Ich hoffe, dass Ihr etwas mitnehmt in die Klassen für Eure Arbeit. Beeindruckt
hat mich die gute Vorbereitung und die Qualität der Fragen. Das Interview
hat mir Spaß gemacht und ich möchte Euch allen eine guten Start wünschen. Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit von Franziska Schumann (8.4) und Roman Lubinez (8.4) unter der Leitung von Frau Wilczek (Kerngruppenleiterin der 8.4) |