Liebe Schülerinnen und Schüler, am 16.02.2017 jährt sich der Todestag unserer Namensgeberin Mildred Harnack zum nunmehr 74. Mal.
Aus diesem Anlass werden wir an diesem Tag einen Projekttag zum Thema „Mit Courage durch die Welt“ mit euch gestalten und durchführen. Die Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule haben dafür eine Vielzahl an Projekten entwickelt und bereitgestellt an denen ihr euch beteiligen könnt.
Alles was ihr tun müsst, ist euch für eines zu entscheiden! Bitte teilt uns deshalb per e-mail ausschließlich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  mit an welchem Projekt ihr gerne teilnehmen möchtet. Gebt neben eurem Wunschprojekt bitte auch immer ein Alternativprojekt an. Die Vergabe der Projektplätze wird streng nach der Eingangsreihenfolge der e-mails vorgenommen.
Bitte gebt neben euren Projektwünschen auch immer euren vollständigen Namen und eure Klasse / Jahrgangsstufe mit an, weil wir euch sonst nicht eindeutig zuordnen können.
Die wählbaren Projekte werden in der ersten Schulwoche 2017 auf unserer Homepage veröffentlicht, so dass ihr euch auf diesem Weg über das Angebot informieren könnt.
Wer sich nicht verbindlich bis zum 27.01.2017 per e-mail für die Projektwoche angemeldet hat, wird von der Schule einem Projekt zugeordnet.
Die endgültige Teilnehmerliste für den Projekttag wird dann ab dem 06.02.2017 in unserer Schule ausgehangen werden.
Der Zeitplan zur Anmeldung nochmals als Kurzüberblick: 1. Veröffentlichung des Projektangebots: ab dem 04.01.2017
2. Wahl des Projekts mit Name, Klasse per Mail: bis zum 27.01.2017
3. Veröffentlichung der Projektzuweisung: ab dem 06.02.2017
4. Projekttag „Mit Vielfalt durch die Welt“: am 16.02.2017

Mit freundlichen Grüßen,
eure Schulleitung
Wahlangebote für den Projekttag „Mit Vielfalt durch die Welt“ am 16.02.2017 Woher kommen die Straßennamen in unserem Wohngebiet? Klassenstufen: 7-8
durchführende Lehrer: Hr. Witzel, Hr. Enderlein, Hr, Juraschek
Ort: Schule, Wohngebiet
Zeit: 4 h
Anzahl max.: 30
Besonderheiten: PC-Kabinett
Beschreibung
Im Rahmen eines Stadtteilspaziergangs sollen sich die SchülerInnen mit der Frage beschäftigen, woher der Name unserer Schule rührt und woher die Namen der umgebenden Straßenzüge.
Umrahmt wird der Rundgang von Recherchearbeit zu den Namensgebern und der Herstellung von Kurzbiografien. Es heißt Freundschaft, weil man mit Freunden alles schafft.“ Klassenstufen: 7-8
durchführende Lehrer: Fr. Gille, Hr. Theus
Ort: Schule, B 211
Zeit: 4 h
Anzahl max.: 20
Kosten: Materialkostenbeitrag 3 € pro Person Beschreibung
Freundschaft hat im Leben eines jeden Menschen eine große Bedeutung. Geprägt von Vertrauen und Toleranz können die Dinge im Alltag besser bewältigt werden, wenn man weiß, dass da jemand ist, der immer hinter einem steht.
Manche Menschen tragen diese innere Verbundenheit zu einem anderen auch öffentlich. Freundschaftsbänder als Zeichen der Verbundenheit, der Sympathie und des bedingungslosen Vertrauens. Vielleicht kommen wir beim „handwerken“ dazu über diese wichtigen zwischenmenschlichen Beziehungen zu sprechen.
Freundschaftsbänder knüpfen aus Wolle oder Freundschaftsbänder aus Perlen weben.
Ich würde alle benötigten Materialien besorgen. Allerdings müsste jeder Schüler mit einem Unkostenbeitrag von ca. 3,00 € rechnen. Besuch des jüdischen Friedhofs in Weißensee Klassenstufen: 7-12
durchführende Lehrer: Fr. Kunze, Fr. Schulte-Fischedick
Ort: Schule & Friedhof
Zeit: ca. 8-13
Anzahl max.: 20
Besonderheiten: Computerkabinett benötigt
Kosten: Fahrschein Beschreibung
Auf den Spuren von jüdischem Leben in Berlin. Ein Stadtspaziergang.
Was ist das Besondere an dem jüdischen Friedhof in Berlin Weißensee?
Bei einem Spaziergang werden wir den Friedhof Weißensee erkunden mit seiner besonderen Mischung aus steinernen prachtvollen Grabmälern und wild wuchernder Natur. Wie spiegeln sich hier deutsche und jüdische Kultur, Geschichte und Glauben wider?
Die Vielzahl und Pracht der außergewöhnlichen Grabdenkmäler erscheint ungewöhnlich und ebenso auch die Schicksale der hier beerdigten Berliner: eine lange Liste berühmter Künstler, Philosophen, Architekten, Ärzte und Verleger liegen hier begraben; aber auch 400 jüdische Frontsoldaten des Ersten Weltkriegs und ganz normaler Berliner Bürger. Und es kommen täglich neue Begräbnisse hinzu.
Wenn man über den Friedhof geht, spaziert man wie ein durch ein Geschichtsbuch.
Mit Courage durch die Umwelt Klassenstufen: 7-13
durchführende Lehrer: Hr. Gabilondo
Ort: Peter-Lenné-Schule (OSZ für Natur und Umwelt),
Hartmannsweilerweg 29, 14163
U-Bahnhof Krumme Lanke
Anzahl max.: 20
Kosten: Fahrkarte Beschreibung
Es geht um den Besuch einer Schule, an der junge Geflüchtete nicht nur Deutsch sondern auch einen Beruf lernen, der mit Natur zu tun hat: Floristik, Forstwirtschaft, Gartenbau oder Tierpflege.
Es ist eine Möglichkeit für die Schüler, andere Schüler kennenzulernen, die die Courage hatten, nach Deutschland zu kommen und zu sehen, wie man einen interessanten Beruf lernen kann.
Das politische Lied – Lieder der Freiheit / Freiheit im Lied Klassenstufen: 7-13
durchführende Lehrer: Hr. Neubauer, Fr. Hoff
Ort: Schule
Anzahl max.: 25
Beschreibung
Es sollen zwei Liedbeispiele unter Einbezug des Entstehungskontextes einstudiert werden. Übersetzungen von Gedichten aus dem Russischen ins Deutsche Klassenstufen: 7-13
durchführende Lehrer: Fr. Kohn, Fr. Riedel
Ort: Schule
Anzahl max.: 20 Beschreibung
Ich möchte mit SchülerInnen Gedichte aus dem Russischen ins Deutsche übersetzen.
Die Bitte, die Gedichte zu übersetzen, wurde von Frau Laudahn vom Solidaritätsdienst International e.V. (SODI) an mich herangetragen. Für SODI haben wir in den letzten Jahren auch mit unserem Mildred-Harnack-Sponsorenlauf gespendet.
SODI finanziert Erholungsurlaube für Kinder aus verstrahlten Gebieten Weißrusslands.
Egal? Geht nicht! – Ein Projekttag zum couragierten Handeln gegen Diskriminierung, menschenverachtende Einstellungen und Neonazis Klassenstufen: 7-13
durchführende Lehrer: Fr. Grzesikowski, Fr. Gruihn
Ort: Schule
Zeit: 8-14
Anzahl max.: 20
Projektleitung: Netzwerk für Demokratie und Courage e.V. Beschreibung
Menschenverachtende Einstellungen sind überall in der Gesellschaft verbreitet. Im Projekttag werden verschiedene menschenverachtende Einstellungen wie Rassismus, Sexismus und Homophobie thematisiert und problematisiert. Es wird aufgezeigt, welche Auswirkungen diese auf die davon Betroffenen haben.
Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern werden Möglichkeiten erarbeitet und ausprobiert, wie bei diskriminierenden und menschenverachtenden Äußerungen und Handlungen im Alltag reagiert werden kann.
Neonazis vertreten die in der gesamten Gesellschaft vorkommenden diskriminierenden Einstellungen in zugespitzter Form und sind in besonderem Maße bestrebt, diese in die Tat umzusetzen. Im Projekttag wird aufgezeigt, wie sich Neonazis organisieren, wie sie versuchen, auf die Gesellschaft Einfluss zu nehmen und welche Gefahren von ihnen ausgehen.
Die Teilnehmenden werden motiviert, eigene Handlungsideen zu entwickeln, um sich im Alltag gegen menschenverachtende Einstellungen und Neonazis zu positionieren und zu engagieren. Leben und Widerstand in der NS-Diktatur Klassenstufen: 8
durchführende Lehrer: Fr. Pachale, Hr. Volz
Ort: Schule
Anzahl max.: 25
Besonderheiten: DVD-Player, Beamer, Laptop, OHP Beschreibung
In einem kurzen Info-Vortrag werden die SchülerInnen über das Leben in der Hitler-Diktatur informiert.
Anschließend können sie mit Hilfe eines visuellen Mediums noch tiefer in diese Zeit eintauchen und die Leistung der Widerstandskämpfer einschätzen lernen.
Besuch im Stasimuseum Klassenstufen: 8-10
durchführende Lehrer: Fr. Brink, Fr. Rose
Ort: Ruschestr. 103, Haus I, 10365 Berlin
Zeit: 10 Uhr
Anzahl max.: 25
Besonderheiten: Raum in Schule für Vorbesprechungen
Kosten: 2,50 € Eintrittsgeld p.P. zzgl. Führungskosten; bei 25 Personen 3,50 € p.P. Beschreibung
Bei diesem Projekt wird Interesse für Geschichte der ehemaligen DDR vorausgesetzt.
Wir erhalten Informationen am historischen Ort über die Staatssicherheit und die Auswirkungen ihrer Tätigkeit auf die Bevölkerung der DDR. Kernstück im Museum ist der originale Zustand der Büroetage von Erich Mielke.
Deine Fragen werden sicherlich bei der Führung beantwortet.
Eine verbindliche Zusage aller Teilnehmer samt Begleichung des Eintrittsgeldes ist bis spätestens zum 8. Februar 2017 durch die teilnehmenden SchülerInnen vorzunehmen.
Eine wechselseitige Führung im Haus der Wannseekonferenz Klassenstufen: 9-11
durchführende Lehrer: Hr. Gerstenberg, Fr. Jahnke, Fr. Jähnichen
Ort: Haus der Wannseekonferenz
Zeit: 11-14 Uhr
Anzahl max.: 30 Beschreibung
Eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter des Hauses führt die Schüler in die Thematik der Ausstellung ein und erläutert die Arbeitsmethode. Die Schüler erhalten die Aufgabe, in einer Kleingruppe eine fünf- bis siebenminütige Führung in jeweils einem Raum der Ausstellung für ihre Mitschüler vorzubereiten. Sie können den Raum, mit dem sie sich beschäftigen, auswählen.
Als Hilfe für die Kleingruppenarbeit bekommen die Schüler einen Raumplan mit knappen Erläuterungen zum Inhalt der Ausstellung, einen sprachlich leicht verständlichen einführenden Text zu dem von ihnen gewählten Raum und ein Glossar. (Diese Materialien können der Schule vor dem Besuch zugeschickt werden.) Ziel der Vorbereitung einer eigenständigen Führung ist es nicht, den Mitschülern lediglich historische Fakten vermitteln zu können, sondern einen eigenen Zugang zu den Inhalten der Ausstellung zu finden und sich mit den Mitschülern darüber auszutauschen. Deswegen werden die Jugendlichen gebeten, ihren Mitschülern kurz zu erläutern, worum es in dem ausgewählten Raum geht und dann zwei bis drei Tafeln vorzustellen, die ihnen besonders wichtig sind. Während der Vorbereitungsphase geht die Betreuungsperson von Raum zu Raum und steht den Schülern beratend zur Seite.
Wenn die Schüler die Vorbereitung abgeschlossen haben, führen sie sich gegenseitig durch die von ihnen erarbeiteten Räume. Die Betreuungsperson begleitet diese Führung und stellt sicher, dass der Gesamtprozess von der Entrechtung und Ausgrenzung der Juden bis hin zu ihrer Ermordung deutlich wird, indem sie Inhalte der von den Schülern eventuell nicht gewählten Räume knapp referiert. Sie stellt auch den Raum der Wannsee-Konferenz vor und erläutert den historischen Kontext der Konferenz und ihre Bedeutung.
Verkehrsverbindungen
S-Bahn 1 oder S-Bahn 7 oder RegionalExpress (Deutsche Bahn) bis Bahnhof Berlin-Wannsee, dann von der gegenüberliegenden Straßenseite mit dem Bus 114 ("Heckeshorn") direkt bis zur Haltestelle "Haus der Wannsee-Konferenz".
Ankunft
Treffpunkt und Beginn des Projekts ist 10:45 vor dem Eingang des Hauses der Wannseekonferenz. Die An- und Abreise gestalten die SchülerInnen selbst. Historische Schnitzeljagd durch Berlins Mitte Klassenstufen: 9-11
durchführende Lehrer: Hr. Rochau, Hr. Rüffert
Ort: Berlin, Bezirk Mitte
Anzahl max.: 35
Kosten: evtl. Fahrkarten Beschreibung
Die SuS besuchen in Vierer-Gruppen aufgabengeleitet historische, touristische Orte Berlins, informieren sich zum Teil vor Ort zu geschichtlichen Aspekten und füllen dabei Stück für Stück ein Aufgabenblatt aus. Bei einem Spaziergang von ca. 3 km Länge bewegen sie sich gemütlich in etwa 2 Stunden bei hoffentlich schönem Wetter an frischer Luft und knipsen ein paar Fotos. Zur Motivationssteigerung erhalten die ersten, die mit ausgefülltem „Laufzettel“ das Ziel erreichen, einen kleinen Preis.
Ihr macht den Unterschied! – Projekttag zur Diskriminierung, soziale Benachteiligung und Einflussmöglichkeiten für eine faire Gesellschaft Klassenstufen: 9-13
durchführende Lehrer: Fr. Schurig, Fr. Weigt
Ort: Schule
Zeit: ca. 5 h, 8-14
Anzahl max.: 20 Beschreibung
Wer, Wie, Was?
Der Projekttag startet mit dem Kennenlernen und bereitet in einem ersten Schritt das kommende Planspiel vor. Die zweite Stunde widmet sich ganz der Durchführung des Planspiels, in welchem die Teilnehmenden verschiedene institutionelle Rollen einer fiktiven Gesellschaft einnehmen. Anschließend werden die Erlebnisse und der Verlauf in der Gruppe besprochen und ausgewertet.
Planspiel: Willkommen in Monolizien
Den Bewohnerinnen und Bewohnern von Monlizien geht es gar nicht so schlecht. Aber die Situation ist nicht mehr so rosig, wie noch vor ein paar Jahren. Monoliziens Fortschrittspartei, die mit knapper Mehrheit und in Koalition mit der PSA regiert, bangt um „Wiederwahlchancen“. Da hilft nur noch eins: einer Bevölkerungsgruppe die Schuld an der Situation geben, um sich der eigenen Verantwortung zu entziehen. Helfen diese unfairen, diskriminierenden Taktiken und ein hartes Durchgreifen der ausführenden ARO, um die Bevölkerung zu beruhigen und eine Wiederwahl zu garantieren? Oder schaffen verschiedene Soziale Bewegungen, Zeitungen und PSA es, eine tolerantere und „demokratischere“ Gesellschaft aufzubauen? Bei diesem Planspiel ist alles offen, und jede/r Einzelne, jede Idee, jede Möglichkeit zählt.
Nach diesem Besuch in Monolizien schauen wir uns an, ob das alles Spielerei ist, oder wir nicht auch selber in unserem nahen Umfeld, in unserer Schule, unserem verein oder auf dem Bolzplatz täglich ähnlichen Diskriminierungen gegenüberstehen und ob es nicht auch hier in unseren Händen luegt, etwas zu verändern, einzeln, gemeinsam oder mit Tieren. :) Wir werden uns in diesem Projekttag ebenfalls spielerisch mit verschiedenen Herangehensweisen befassen, wie wir vielen Menschen die Teilhabe an Leben, Spaß, Möglichkeiten bieten können. Und warum das eigentlich nicht so ist. Und was ihr konkret hier dafür, demnächst, morgen oder noch direkt nach dem Projekttag tun könnt.
Verlauf 1. Stunde: Vorhang auf – Einstieg ins Thema
2. Stunde: Willkommen in Monolizien – ein Planspiel
3. Stunde: Diskriminierung im Planspiel und Alltag
4. Stunde: Voraussetzungen, Möglichkeiten und gesellschaftliche Teilhabe
5. Stunde: Eine faire Gesellschaft braucht persönliches Engagement
6. Stunde: Gewusst wie – gemeinsam aktiv werden
Reaktionen deutscher Juden auf den Nationalsozialismus. Eine Führung im Jüdischen Museum Klassenstufen: 9-13
durchführende Lehrer: Fr. Fischer
Ort: Jüdisches Museum Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin
Zeit: 11:30
Anzahl max.: 15
Kosten: Die Führung kostet 30 € pro Gruppe, bei 15 Teilnehmern also 2 € pro Person. Beschreibung
Bereits in den ersten Monaten nach der Machtübergabe 1933 veranlassten die Nationalsozialisten antijüdische Maßnahmen.
Auf die zunehmende Ausgrenzung folgte die Vertreibung und ab 1941 die systematische Ermordung der europäischen Juden.
Persönliche Dokumente und Zeugnisse belegen unterschiedliche Reaktionen deutscher Jüden/innen auf die Politik der Nationalsozialisten: Der Weltkriegsteilnehmer Richard Stern heftete während der Aprilboykotts 1933 sein Eisernes Kreuz an die Brust, die Schülerin Lilly Kassel erlernte Fremdsprachen und wanderte 1938 aus, Herbert Baum organisierte sich mit politisch Gleichgesinnten.
Schulkleidung designen Klassenstufen: 10-13
durchführende Lehrer: Fr. Fath, Fr. Hoensch
Ort: Schule
Anzahl max.: 20
Besonderheiten: Raum mit verstellbaren Tischen, PC, Beamer und Internet (Computerkabinett) Beschreibung
In diesem Projekt habt ihr die Möglichkeit, mit dem bereits bestehenden Schullogo zu experimentieren und eure Ideen für die Schulkollektion zu gestalten. Die erarbeiteten Logos und Kombinationswünsche (T-Shirts normal oder slim, Hoodies, rot, grün oder doch weiß, Blockschrift, Schnörkel, Coca-Cola-Style …) würden dann zum Kauf für die Schüler und Lehrer angeboten werden. Die Bestellung ist verbindlich, da die Kleidung von einem Textildruckgeschäft eigens für uns produziert wird.
Es gilt: je mehr Bestellungen, desto günstiger der Preis. Letztlich habt ihr hier die Chance, den Grundstein für ein dauerhaftes Bestellangebot zu legen und euch auch kleidungsmäßig zu eurer Schule zu bekennen.
Wer hier mitwirken möchte, sollt ein klein wenig kreativ sein und sich einbringen wollen.
Verantwortung in der Wissenschaft - Auf den Spuren der Erfinder der Atombombe. Eine Schnitzeljagd Klassenstufen: 10-13
durchführende Lehrer: Fr. Morosov, Fr. Mierschink, Hr. Voigt
Ort: Berlin-Dahlem
Anzahl max.: 30
Kosten: Fahrkarte Beschreibung
Die SchülerInnen begeben sich auf eine Schnitzeljagd zu den "Wirkstätten" von Otto Hahn, Lise Meitner und Konsorten. Otto Hahn gilt gemeinhin als „Vater der Kernchenmie“, Lise Meitner veröffentlichte die erste physikalisch-theoretische Erklärung der Kernspaltung. Lise Meitner musste als Jüdin ihre Professur – Deutschlands erste weibliche Professur für Physik – aufgeben und nach Schweden fliehen.
Die SchülerInnen sollen die Gelegenheit erhalten, sich mit dem vom Drang nach Wissen und Wissenserweiterung geprägten Leben dieser bedeutenden in Berlin wirkenden Persönlichkeiten auseinander zu setzen. Besuch im Historischen Olympiastadion Klassenstufen: 11
durchführende Lehrer: 2 Lehrer aus dem Fachbereich Sport (werden noch benannt)
Ort: Besucherzentrum Olympiastadion
Anzahl max.: 20
Besonderheiten: Notizblock und Stifte
Kosten: Eintritt 4,00 € als Schülergruppe pro Person und Fahrscheine Beschreibung
Ein Besuch des Berliner Olympiastützpunktes im Olympiagelände. Erkunden Sie in einem Rundgang die öffentlichen Bereiche des Olympiastadions und des Olympiaparks auf eigene Faust. Informieren Sie sich an den Dokumentationstafeln über die Geschichte des Stadions und des ehemaligen Reichsportfeldes.
Mildred Harnack’s life“ – Annäherung an Mildred Harnacks Leben durch Erarbeitung von Szenen (in englischer Sprache) Klassenstufen: 11-13
durchführende Lehrer: Fr. Hasselman
Ort: Schule
Anzahl max.: 15 Beschreibung
Bei dem Projekt sollen die SchülerInnen sich zunächst mit ausgewähltem biographischem Material beschäftigen, um sich anschließend kurze Szenen auszudenken (in englischer Sprache) und sich so Mildred Harnacks Leben anzunähern.
Widerstand gegen das NS-Regime im Film „Jeder stirbt für sich allein“ Klassenstufen: 11-13
durchführende Lehrer: Fr. Nitz
Ort: Schule
Anzahl max.: 25 Beschreibung
Wir lernen den Roman von Hans Fallada „Jeder stirbt für sich allein“, erschienen 1947, kennen und erfahren etwas über die Romanvorlage, d.h. über tatsächliche Ereignisse in Berlin in den Jahren 1940-1943.
Die Vorstellung des Romans wird mit Filmausschnitten untersetzt.
Parallelen zum Widerstand der „Roten Kapelle“ gegen Hitler und dem Schicksal von Mildred Harnack werden gezogen.
Nur ernsthaft an dieser Thematik interessierte SchülerInnen sollten eine Teilnahme in Betracht ziehen, denn wir wollen sachlich diskutieren, Neues erfahren und nicht zuletzt Mildred Harnack ehren.
Stolperstein Mildred Harnack schmücken Klassenstufen: 12-13
durchführende Lehrer: Fr. Lechner
Ort: Schule, anschl. Stolperstein Mildred-Harnack Genthiner Str. 14
Anzahl max.: 15 Beschreibung
Der Künstler Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing in den Bürgersteig einlässt. Inzwischen liegen STOLPERSTEINE in 1099 Orten Deutschlands und in zwanzig Ländern Europas.
Schreibwerkstatt – Wir wollen uns zunächst gemeinsam mit der Biographie Mildred Harnacks beschäftigen, um anschließend unseren Emotionen und Gedanken freien Lauf zu lassen und diese in einer Schreibwerkstatt Ausdruck finden zu lassen. Es sollen Texte entstehen, die anschließend gestaltet werden sollen.
Gemeinsam mit unseren Produkten begeben wir uns auf den Weg in die Genthiner Straße 14, wo der Stolperstein für Mildred Harnack liegt. Wir putzen den Stein, schmücken ihn mit Blumen und stellen unsere Texte (laminiert) aus.
Notwendigkeit und Grenzen von Opferbereitschaft Klassenstufen: 12-13
durchführende Lehrer: Fr. Köhler
Ort: Schule, anschl. Besuch des Käthe-Kollwitz-Museums, Fasanenstr. 24
Anzahl max.: 15
Kosten: Eintritt unter 18 Jahren frei Beschreibung
In der Schule wird zunächst ein Workshop stattfinden, der sich mit dem Leben und Wirken Käthe Kollwitz unter dem oben genannten Thema auseinander setzt.
Anschließend wird gemeinsam das Käthe-Kollwitz-Museum besucht. Nach einer Einführung im Erdgeschoss, zeigt das Museum in einer ständigen Ausstellung über drei Etagen bedeutende Teile des künstlerischen Schaffens von Käthe Kollwitz, die über 50 Jahre lang im Berliner Ortsteil Prenzlauer Berg gelebt und gearbeitet hat.
Derzeit verfügt das Museum über rund 200 zeichnerische und druckgrafische Arbeiten – darunter viele berühmte Werke wie etwa die Lithografie Brot! von 1924 – sowie 15 Original-Plakate und ebenso viele plastische Bildwerke. Schwerpunkte bilden die Kollektion der Selbstbildnisse (von 1888/1889 bis 1938), der Holzschnitt-Zyklus Krieg (1922/1923), Arbeiten zum Thema Tod (1903 bis 1942) und zum Gedenkblatt für Karl Liebknecht (1919/1920).
Hindernisse meistern – Teilungen überwinden Klassenstufen: 13
durchführende Lehrer: Fr. Bormann-Müller, Fr. Kowalske
Ort: Gedenkstätte Berliner Mauer / S-Nordbahnhof
Anzahl max.: 20
Besonderheiten: Fahrtkosten Beschreibung
Der Verlauf der Berliner Mauer an der Bernauer Straße gab der deutschen Teilung und ihren Auswirkungen auf den unmittelbaren Alltag der Menschen „ein Gesicht“. Die Grenze verlief inmitten der Straße bzw. entlang der Häuserfront der an der Ostseite stehenden Häuser. Es gab dort die ersten Todesopfer des Mauerbaus, denn viele Menschen nutzten diese Häuser in den ersten Tagen nach Errichtung der Mauer zur Flucht und riskierten dabei ihr Leben.
Der „Courage“ dieser Menschen, die sich nicht durch ein Unrechtsregime in ihrer Freiheit beschränken lassen wollten, wird in dem „Mauermuseum“ gedacht.
Die Bernauer Straße steht aber auch für die Überwindung der Teilung, denn „[i]b der Nacht vom 10.zum 11. November 1990 wurden zwischen der Bernauer Straße und der Eberswalder Straße die ersten Segmente aus der Mauer gebrochen, um einen neuen Übergang zwischen Ost- und West-Berlin zu schaffen“, wie es auf der Homepage des Museums vermerkt ist.

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